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Studie untersucht berufliche Erfahrungen in Schlachthöfen

Europäische Tierärzt:innen sind eingeladen, ihre Erfahrungen zu Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion und religiösen Schlachtverfahren (Halal/Koscher) zu teilen. Die anonyme Umfrage soll Herausforderungen sichtbar machen und zu mehr Respekt und Chancengleichheit im Berufsalltag beitragen. Quelle: Englischer Originalbeitrag Tierärzt:innen, die derzeit in Schlachthöfen in Europa arbeiten oder zuvor gearbeitet haben, sind eingeladen, an einem neuen Forschungsprojekt teilzunehmen, das die Erfahrungen am Arbeitsplatz sowie Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion innerhalb des Berufs untersucht. Die Studie – mit dem Titel „The Holy Paradox: Feminisierung im Tierarztberuf und religiöses Schlachten“ – wird von Virginia Conforti durchgeführt, einer Absolventin der Universität Bari (Italien) und Empfängerin des VetJoy DEI Research Grant 2025.
  • Fokus auf Vielfalt und Inklusion
Das Projekt zielt darauf ab, die Realitäten besser zu verstehen, mit denen Fachkräfte in Schlachthöfen konfrontiert sind, wobei besonderes Augenmerk auf Gruppen gelegt wird, die unterrepräsentiert sind oder einem Risiko von Diskriminierung ausgesetzt sein könnten, wie Frauen oder Personen aus ethnischen, religiösen oder anderen Minderheitengruppen. Die Studie wird zudem untersuchen, wie Tierärzt:innen religiöse Schlachtpraktiken, einschließlich Halal- und Koscher-Systemen, erleben und handhaben und wie diese die beruflichen Interaktionen, die Wahrnehmung von Autorität und die Inklusion am Arbeitsplatz beeinflussen können.
  • Teilen Sie Ihre Perspektive
Mittels quantitativer und qualitativer Methoden zielt der Fragebogen darauf ab, Erfahrungen von Diskriminierung, Voreingenommenheit, beruflicher Unterbewertung oder ungleicher Behandlung zu dokumentieren, gleichzeitig aber auch Beispiele für Resilienz, Inklusion und positive Arbeitskultur hervorzuheben. Virginia Conforti betont, dass die Ergebnisse „den oft unsichtbaren Fachkräften eine Stimme geben, reale Erfahrungen dokumentieren und Werkzeuge bereitstellen sollen, um eine Kultur des Respekts, der Gleichberechtigung und Vielfalt innerhalb des Tierarztberufs zu fördern.“ Die Umfrage ist anonym und dauert etwa 10 Minuten. Antwortfrist: 30. Juni 2026. Quellenangabe: UEVP